Freitag, 26. Juni 2009

Hurricane 2009 - Sonntag

Der Sonntag sollte nach den Höhepunkten am Samstag eher Chillout werden und fand für mich auch nur am Nachmittag statt, bot aber trotzdem noch einige Überraschungen. Das Wetter war, wie üblich, besser als an den anderen Tagen.

Bei The Living End traf ich endlich Ulf Möhring, mit dem ich vorher alle Treffpunkte verpasst hatte (was vor allem an Hauptsponsor T-Mobile lag, die dieses Jahr keinen Mobilfunkempfang sicherstellen konnten). Der Auftritt der Australier war recht cool. The Gaslight Anthem waren live genau so, wie ich es mir nach Hören der Platten vorgestellt hatte: Sehr cooler, eigenständiger Sound, aber alle Songs klingen gleich. Meine "The Next Big Thing"-These nehme ich daher hiermit offiziell zurück.

Brand New dagegen konnten entgegen meiner Erwartungen auch bei strahlendem Sonnenschein überzeugen. Die einzige Band des Festivals mit 3 Gitarren (und zeitweise auch 2 Schlagzeugern) durfte nur 40 Minuten spielen, was bei ihnen nur ca. 6 Songs waren, aber rissen mich wirklich um. Selbst die Songs des neuen Album, das ich eigentlich nicht so gut finde, waren live genial!

Gogol Bordello feierten dann eine riesige Party auf der Bühne. Alle Songs gingen direkt ineinander über. Die Tänzerinnen in Hotpants liefen mit Pauken und Becken durch die Gegend. Und sie skandierten "Essen! Trinken! Feiern!".

Anti-Flag waren dann richtig gut und übertrafen meine Erwartungen. Sie waren die erste Band die ein richtig fettes Circle Pit erzeugte. In welches ich mich natürlich freudig hineinwarf.

Keane waren für mich der Abschluss des Festivals. Ein sehr stimmungsvolles Ende, bei dem ich auf dem Rücken lag und den Scheeßeler Himmel bewunderte, der irgendwie viel schöner ist der jener aus Hamburg. Ich konnte vor schmerzenden Füßen auch einfach nicht mehr stehen.

Mal alleine über die leeren Campingplätze zu schlendern, während alle bei den Headlinern sind, hatte allerdings auch was. Das ich nicht bis zur letzten Band vor den Bühnen geblieben bin, fiel mir dieses Jahr nicht schwer, da ich, im Gegensatz zum letzten Jahr, schon sicher wußte, dass ich nicht zum letzten Mal dort war.

Nächstes Jahr fahren wir dann hoffentlich endlich mal wieder mit einer größeren Gruppe hin. Nehmt euch schonmal alle frei, spart Geld und legt eure Hockeyturniere passend: Hurricane 2010 vom 18. bis 20.06.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Hurricane 2009 - Samstag

Unsere Nachbarn spielten Flunkyball im Easymode: Wer sein Bier leer hatte warf es auf den Boden und trat drauf. Nix mit mit umgedrehter Dose in die Mitte gehen um zu beweisen, dass sie leer ist.
Dafür verschenkte die Scheeßler Bollerwagenkindermafia volle Bierdosen, die sie auf ihren Raubzügen nach Leergut erbeutet hatten.
Bademäntel waren dieses Jahr in. Damit liefen diverse Personen rum, die sich wahrscheinlich alle ärgerten, dass sie nicht als einzige auf die Idee gekommen sind. Tierkostüme gab es natürlich auch wieder. Und den bekannten "Brustvergrößerung durch Handauflegen"-Spruch. Diesmal jedoch auf Arztkitteln, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

No Use For A Name waren ok. Genauso in den 90er stehengeblieben wie Less Than Jake.

Die Pixies waren super, irgendwie aber nicht so gut wie letztes Mal. Bassitin Kim Deal wirkte bei ihren Ansagen und mit ihrem Grinsen wie auf Drogen, der Schlagzeuger kam häufiger aus dem Takt. Dafür war Frank Black obercool und nahm seine Sonnenbrille nur am Schluß ab, als er auch das erste mal etwas zum Publikum sagte. Es war überraschend wenig los. Das Volk wird wohl jünger und kennt die alten Helden nicht mehr. Das zeigte sich auch bei Social Distortion, die ihr 30. Jubiläum feierten. Dort kam ich problemlos ins vorderste Pit. Und das bei einer 20 Uhr Band! Beide Bands spielten übrigens eine sehr ausgewogene Best-Of Mischung aus ihrem gesamten Repertoir.

Faith No More und Nick Cave teilten sich später den Titel des besten Auftritts des Festivals. FNM starteten in pinken Anzügen mit der Soul Nummer Reunited und kündigten sich als Faith No More 2.0 an. Dann folgen 30 Minuten mit ihren sperrigsten, komplexesten, krawalligsten Songs, um die ganzen Zuschauer zu vertreiben, die nur wegen "Easy" gekommen waren. Der Song wurde im weiteren Verlauf dann aber auch gespielt. Mike Patton war in Höchstform und tobte wie ein Berserker. Epic!

Ähnlich Nick Cave. Live nicht ganz so gruselig wie auf CD, dafür mit unglaublich viel Gänsehaut und abwechselnd viel Krach und Energie. Seine Bad Seeds mit zwei Schlagzeugern füllten die Blue Stage so weit, dass sich Nick Cave selbst kaum noch bewegen konnte. Höhepunkt unter vielen genialen Klassikern war definitiv eine horrende Version von Henry Lee als letzter Song vor der Zugabe.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Hurricane 2009 - Freitag

Das Wetter war das ganze Wochenende wechselhaft, aber nicht wirklich schlimm. Kein Sturm, nur wenig Regen, moderate Temperaturen. Doof nur, dass man dadurch das ganze Festival über mit langer Hose und Regenjacke rumlaufen musste. Nachts war es etwas kalt, aber nichts verglichen mit dem Bodenfrost von 2005. Und man hatte ja die beiden Grills um sich zu wärmen.



Als erste Band sah ich mir Bosse an. Ganz gut eigentlich. Nur seine Begleitband wirkte wie hochprofessionelle Studiomusiker, die noch nie auf einer großen Bühne standen und beim Versuch coole Rocker zu spielen recht dämlich aussahen.



Der Sänger der Editors dagegen wirkte fast schon beängstigend auf mich. Trotzdem wars ganz nett.



Franz Ferdinand waren dann das erste Highlight des Festivals. M.E. war es bei den Briten voller als beim Headliner Kings of Leon danach. Sie spielten immer schön abwechselnd einen alten und einen neuen Song. Zwischendurch wurde immer wieder einige ausgedehnte Jamsession eingebaut und zum Schluss trommelten alle gemeinsam auf dem Schlagzeug rum. Aber keinen Krach, sondern richtig koordiniert.



Moby war wiederum ok, Dendemann komisch. Karamello Santo auf der Zeltbühne waren richtig gut. Die Südamerikaner brachten massig Energie auf die Bühne. Allerdings war der Soundmischer etwas überfordert von der Anzahl an Mikrofonen, die die 8-köpfige Band mit diversen Bläsern und Percussion-Stationen brauchte.



Kraftwerk fand ich völlig fehl am Platze. Selbst wenn man die Musik mag, erwarte ich doch ein Mindestmaß an Bewegung auf der Bühne bei einem Rockfestival. Die 4 standen jedoch wie Säulen hinter ihren Macbooks und bewegten sich keinen Millimeter. Nicht mal die Köpfe haben sie gedreht um sich zu koordinieren. Aber die Videoshow war ok.



Die Zeitangaben, selbst auf den Plänen vom Mittwoch, wurden nicht immer eingehalten. Glasvegas habe ich verpasst, da sie 20 Minuten zu früh aufhörten. Karamello Santo begannen dagegen 40 Minuten später als geplant.

Hurricane 2009 - Fotos

Hurricane 2009

Dienstag, 23. Juni 2009

Hurricane 2009 - Donnerstag

Schön wars dieses Jahr. Wenn auch nicht herausragend. Diesmal habe ich das Festival auch etwas zur Erholung verwendet und nicht versucht so viele Bands wie möglich zu sehen.

Ich war wieder mit Tim und Kora sowie erstmalig mit Sandra, Tims Schwester, unterwegs. Bei der Anreise am Donnerstag kamen wir richtig gut durch und waren nach nur 1h15 tatsächlich auf dem Wohnmobilplatz 2, auf den wir wollten. Und richtig nah dran am Eingang zum Festivalgelände. Nur ca. 10 Minuten Fußweg bis zur Bühne. Letztes Jahr waren es 25.

Die Nachbarn reichten dieses Mal von super nett (Stephie und Simone) bis zu Vollpfosten (roter Wohnwagen auf den Fotos, die mit dem Spongebob auf dem Schlitten). Eine Gruppe setzte sich erstmal zum Grillen und Trinken hin und war Abends zu besoffen um ihre Zelte aufzubauen. Der Pavillion der Heimschläger (roter Wohnwagen) knallte bei einem kurzen Windstoß gegen zwei parkende Autos.

Dieses Jahr haben wir es endlich mal wieder (zuletzt 2005 mit Kathrin Mangels) geschafft ins Discozelt zu gehen. Beeindruckend, dass die Menge dort völlig stoisch rumstand ohne zu tanzen, dann aber bei einigen Refrains, z.B. Fight for your right (to party), plötzlich das ganze Zelt mitgrölte. Rocker halt.

Sonntag, 21. Juni 2009

Orte in denen man nicht wohnen möchte

Halbzeit beim Hurricane

Ihr habt Glück, wir haben so gut wie keinen Handy Empfang. Ich kann euch also nicht mit anrufen nerven.

Freitag, 19. Juni 2009

Echt scharf

Die abgebildte Soße ist richtig scharf und schmeckt süßlich nach Barbecue und Jack Daniels. Kann ich nur empfehlen.
Das Wetter ist heute wechselhaft. Gleich gehts zu den ersten Bands.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Dienstag, 16. Juni 2009

Foto per Handy

Ob das wohl auch geht?

Update:
Super Sachen, geht wirklich. Das heißt, ich kann vom Hurricane nicht nur per Text sondern auch per Bild berichten!

Zu Timmy kann man übrigens auch einiges Berichten: Gestern wurde er drei Monate alt. Er wiegt schon 7,5 kg und ist ca. 64 cm groß. Letzteres ist recht schwer zu messen. Er schläft jetzt nachts durch (ca. von 0 Uhr bis 6 Uhr). Tagsüber ist er putzmunter und will stundenlang bespaßt werden. Er kichert und lacht und jauzt. Letzteres besonders laut. Es ist eine Freude!

Hurricane Vorbereitungen

Das Gepäck ist in Koras Wohnmobil verstaut. Der USB Stick ist geladen. Der Gelände- und Bandplan ist ausgedruckt. Von mir aus kanns losgehen. Morgen muss ich noch Grillfleisch und Super 7 Waffeln kaufen. Donnerstag gegen 14 Uhr wollen wir los.

Dieses Jahr gehts für mich das dritte Jahr auf einen Wohnmobilplatz. Nachdem wir letztes Jahr am südlichsten Ende von W3 gestranded waren, dem am weitesten entfernten Ort zum Festivalgelände (O-Ton Nachbar "Ist ja schon fast Kassel"), versuchen wir diesmal auf W1 zu kommen. Dort waren wir auch vor 2 Jahren und es ist der nächste Wohnmobilplatz am Festivalgelände.

Auf den Wohnmobilplätzen gibt es die eindrucksvolleren Aufbauten und Mitbringsel zu sehen, dafür aber weniger kranke Action. Ich werde also wieder viel über die Zeltplätze spazieren um die Atmosphäre auf mich wirken zu lassen. Krank ist zum Beispiel ein völlig debiles, 60-minütiges Sauflieder Mixtape of Death, das jemand im Hurricane Forum gepostet hat mit der Bitte, es täglich um 12 Uhr zu spielen. Das machen wir natürlich.

Wie immer habe ich in den letzten vier Wochen hauptsächlich Musik von auf dem Hurricane 2009 auftretenden Bands gehört. Dadurch habe ich irgendwie das unbestimmte Gefühl, dass das Programm schlechter ist als sonst. Insbesondere möchte ich dieses Jahr vor allem ruhigere Band sehen, was recht ungewöhnlich für mich ist: Nick Cave, Get Well Soon, Brand New, Keane, Editors. Aber auch an Punkbands ist einiges da: Anti-Flag, No Use For A Name, Social Distortion, Ska-P, Less Than Jake. Sind nur alles nicht so meine Super-Lieblingsbands. Und dazwischen haben wir dann noch auf meinem Plan: Faith No More, Pixies, Franz Ferdinand, Frank Turner, Gaslight Anthem, Gogol Bordello, The Living End (die ich erst diese Woche dank unsere geteilten iTunes Mediathek im Büro entdeckt habe). Und einige weitere, die ebenfalls nicht meine Favoriten sind, aber die man sich ja auf einem Festival mal ansehen kann: The Mars Volta, Nine Inch Nails, Portugal. The Man, Moby, Kraftwerk, Kings of Leon, Glasvegas, Ben Harper. Letzter Block ist in den letzten Jahren etwas kurz gekommen, aber dieses Jahr werde ich wirklich mal ein paar Bands außerhalb meines CD-Schranks antesten.

Amnesie


Gesehen auf Spiegel Online / Spam

Das Ende der Krise

"Ein Drittel der Deutschen glaubt, dass es Ende 2010 wieder aufwärts geht. Ein weiteres Drittel glaubt, dass die Talsohle Mitte 2010 durchschritten wird."

So gelesen gestern im Hamburger Abendblatt. Die beiden Drittel sind sich doch einig, oder irre ich mich? Nach der Talsohle (Mitte 2010) muss es wieder aufwärts gehen. Das ist dann Ende 2010. Sonst wäre es nicht die Talsohle.
Ich mache jetzt mal eine eigene Rubrik für komische, verzerrte und falsch interpretierte Statistiken auf.

Montag, 15. Juni 2009

Hurricane Aufbau



Die Camper sind zurück. Schön, das Gelände mal in "leer" zu sehen. Wundert mich jedoch, das noch keine der drei Bühnen auch nur ansatzweise steht.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Die ersten auf dem Hurricane 2009

Ich habs wieder nicht geschafft, als erster da zu sein :-(

Dienstag, 9. Juni 2009

Vorfreude ist die schönste Freude

Noch 9 Tage bis zum Hurricane!
Heute habe ich schonmal den obligatorischen Hurricane Sampler zusammengestellt. Da ich dieses Jahr von CD auf MP3 umsteige, konnte ich mehr Songs aufnehmen. Die (lockeren) Regeln sind jedoch geblieben: Nur ein Song je Band und eine möglichst ausgewogene Mischung aus Bands die dieses Jahr dort sind, Evergreens und bedeutungsschwangeren Songs. Die Tracklist dieses Jahr:

Los gehst es mit dem obligatorischen Doppel-Opener Supergrass "Alright", welches seit meinem ersten Festival 1999 drauf ist, und Andrew W.K. "Party Hard", welches auch schon 4 oder 5 Jahre auf Platz 2 steht. Nach dem Alkaline Trio "Wait for the Blackout" kommt dann der große Punk Block mit Bouncing Souls "We're coming back", Brain Failure "That's what I know", Blink 128 "Dammit", Green Day "She", Anti-Flag "911 for Peace", Art Brut "DC Comics and Chocolate Milkshakes", Buzzcocks "Ever Fallen in Love", Reel Big Fish "Beer", Millencolin "Home from Home", Operation Ivy "Knowledge" und The Briggs "Blacklist". Zugegeben, Art Brut sind da nur so reingerutscht. Dover bilden dann mit "Honest" die Brücke zum harten Block mit As Friends Rust "More than Music, It's a Hairstyle", Hot Water Music "Wayfarer", Metallica "Creeping Death", Muse "Knights of Cydonia" und den Deftones "Back to School". Über Gluecifer "Easy Living" geht es dann in den ruhigen Block (und dort verstecken sich die meisten Hurricane 2009 Bands): Faith No More "Take This Bottle", Brand New "OK, I believe you, but my Tommygun doesn't", Nick Cave "Brother my cup is empty", Get Well Soon "Witches, Witches, Rest now in teh Fire", The Strokes "Last Night", Selig "Schau, Schau" und Weezer "The Greatest Man That Ever lived". Zum Abschluß dann die bedeutungsschangweren Songs: Deichkind "Hört ihr die Signale", Leningrad Cowboys "Those were the days", Against Me! "Ocean", Red Army Choir "Soviet National Anthem" und am Schluß natürlich die Pixies mit "Where's my mind".

Timmy steht übrigens auf Green Day. "She" habe ich ihm vorgesungen und er hat sich gefreut und getanzt (gezappelt). Bei Millencolins "Home from Home" hat er sogar mitgesungen. Der kleine Punk.

Sonntag, 7. Juni 2009

Verzerrte Statistik

Mal wieder eine Statistik, die verzerrt dargestellt wird, damit sie nicht so schlimm aussieht:


Der Balken für 40,4 % ist nur circa ein Drittel länger als der Balken für 1,8 %. In einer maßstabsgetreuen Abbildung müsste er 22 mal so lang sein.

Europwahl

nicht vergessen: Heute ist Europewahl. Und Wahlrecht ist Wahlpflicht!

Timmy hat zwar viele Schnuller mit roten Sternen drauf, würde aber wahrscheinlich eher die Piratenpartei wählen, weil er zum einen Totenköpfe noch lieber mag als rote Sterne und sich zum anderen nichts aus Besitz- und Urheberrechten macht.

Obama besucht KZ Buchenwald

und sagt hinterher "Die Welt muss wissen, was hier passiert ist".

Nun, Herr Präsident, in Europa weiß das jedes Kind, da es in allen Schulen auf dem Lehrplan steht. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es auf anderen Kontinenten unterrichtet wird. Ein großes Geheimnis ist es jedenfalls nicht. Vor allem in den USA, würde ich mal schätzen, herrscht großer Nachholbedarf was dieses Thema in der Allgemeinbildung angeht. Aber immer schön so formulieren, dass auch alle anderen Länder als unwissend dargestellt werden...

Freitag, 5. Juni 2009

7 Rube Goldberg Maschinen

Rube Goldbermaschinen sind sinnlose Kettenreaktionen. Man kennst sie z.B. aus dem PC Spiel "The Incredible Machine". Meine erste habe ich wohl in Flensburg in der Phänomenta gesehen. Hier jetzt eine Zusammenstellung von 7 guten bis sehr guten Rube Goldberg Maschinen.

UPDATE:
Das war jetzt wirklich totaler Zufall, dass ich diesen Post einen Tag vor dem großem Kipp-Roll-Fall Spektakel auf Pro 7 geschrieben habe. In der Sendungen versuchten sie den Weltrekord für Rube-Goldberg Maschinen von derzeit 28 Minuten zu brechen. Eine 120 Minuten Maschine hatten sie von mehreren Teams Freiwilliger aufbauen lassen. Leider ging wahnsinnig viel schief, so dass permanent manuell die nächste Station angestoßen werden musste und der Weltrekordzähler auf Null zurückgesetzt wurden. Einige Male hätte ich das ja akzeptiert, aber insgesamt waren es sicher üvber 50 Mal. Die FAZ schreibt dazu heute:

Vor dem Fernseher mochte man sich am liebsten die Augen zuhalten, um den Teams nicht ständig beim Scheitern zusehen zu müssen - was für ein Unglück! Denn dass Pro Sieben eine neue Idee ausprobiert und dann so abgestraft wird, hat der Sender nicht verdient, zumal die Experimentierfreudigkeit des deutschen Fernsehens sonst arg eingeschränkt ist.


Dem kann ich mich nur anschließen. Aber nächstes Mal gucke ich es wieder :-)

Dienstag, 2. Juni 2009

Wait for the Blackout

Ein großartiger Song! Toller Text! Und man beachte die kuriosen Outfits und den Jägerzaun vor dem Schlagzeug.



The Damned feiern dieses Jahr (2009) übrigens 30 Jahre Punk, den sie nach eigener Aussage mit ihrem Debutalbum selbst erfunden haben. Selbiges erschien 1977, also vor 32 Jahren :-)


Ein großartiges Cover des Songs gibt es vom Alkaline Trio.
Da weiß man nicht so richtig, welche Version man besser findet.

Diese Woche

Während ich mich mehr und mehr an das Leben mit Kind gewöhne, wird Tim immer pflegeleichter: Er schläft nachts bis zu 6 Stunden durch und schreit nur noch selten rum. Er lacht viel und reagiert auf zahlreiche Reize.

Trotzdem war es schön, dass Tinka und ich am Sonntag unseren ersten gemeinsame Abend ohne Kind hatten. Mit Sarah und Fritz waren wir in Schleswig im Patio, während meine Schwiegereltern auf den Kleinen aufpassten. Im Patio haben Tinke und ich uns übrigens kennengelernt. Damals, im Sommer 1999. Und da hatte mich auch Fritz mit hin genommen.

Tinka ist jetzt noch den Rest der Woche mit Tim bei ihrer Mutter, ich muss in Hamburg arbeiten.
Zurück gefahren bin ich mit der Bahn. Meine erste Bahnfahrt seit mindestens 5 Jahren. Schön, Rendsburg mal wieder von oben gesehen zu haben. Damit verbinde ich, genau wie mit dem Patio, viele schöne Jugenderinnerungen.