Wer T-Mobile Kunde ist, sollte heute, Sonntag den 26.04.2009, ordenlich SMS verschicken. Die sind heute nämlich, als Entschädigung für den teilweisen Netzausfall am Dienstag, den ganzen Tag kostenlos in alle Netze. Auf den Homepages von T-Mobile und Mutter Telekom steht das sogar. Ein SMS mit der Info gabs allerdings. Aber in der Zeitung stands auch. Meines Erachtens ist die Informationspolitik ausreichend.
Ich für meinen Teil habe heut schon 25 Stück verschickt. Das ist ungefähr eine Monatsration bei mir.
Sonntag, 26. April 2009
50 Ways to annoy Webusers
Hier eine herrliche Auflistung von Dingen, die man als Webmaster machen kann, um seine Besucher zu nerven. Über fast alles habe ich mich auch schon mal geärgert. Die nervigsten Dinge stehen oben.
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Fun,
Online Marketing
Samstag, 25. April 2009
Das Leben mit Kind
Heute, an einem Samstag Morgen, kann ich mal wieder seit 5:40 Uhr nicht mehr schlafen. Damit Tinka ausschlafen kann, habe ich mich mit Tim aufs Sofa im Wohnzimmer verzogen. Der Kleine liegt neben mir und macht Turn- und Sprechübungen. Eine gute Gelegenheit, endlich mal was über das Leben mit Kind zu schreiben.
Vor allem möchte ich mit ein paar Vorurteilen aufräumen. Wobei es natürlich sein, dass Tim einfach nur von der Norm abweicht.
"Babys lernen jeden Tag etwas Neues". Innerlich mag das stimmen, nach außen ist das nicht sichtbar. Ich würde eher sagen, dass er jede Woche etwas neues lernt: Letzte Woche Zunge rausstrecken, diese Woche lächeln. Jetzt arbeitet er daran, den Kopf zu heben.
"Baby schlafen den ganzen Tag". Selbst wenn man die Spaziergehphasen auch als Schlaf zählt: Tim kommt nur auf 8 bis 10 Stunden pro Tag. Also nur etwas mehr als ein Erwachsener. Und natürlich schläft er die nicht am Stück, sondern in Blöcken von 0,5 bis 4 Stunden. Wir teilen es nachts so auf, dass Tinka von 0 bis 6 Uhr Dienst hat und in dieser Zeit meist 4 Stunden schlafen kann. Danach übernehme ich ihn. Da Tim in aller Regel ab ca. 5 Uhr wach ist und dann erst gegen Mittag wieder einschläft, komme ich über die 6 Stunden schlaf eher selten hinaus. Übrigens auch am Wochenende. Wir kommen damit ganz gut hin. Ich frage mich, wie Alleinerziehende das schaffen.
"Babys brauchen Ruhe". Wenn Besuch da ist, will Tim dabei sein. Dann ist er ruhig. Schiebt man ihn ins Schlafzimmer ab, schreit er los. Er interessiert sich übrigens vor allem für optische Reize. Wann immer er kann, starrt er intensiv durch die Gegend. Er mag z.b. nicht mit dem Gesicht nach unten auf meinem Bauch liegen. Dann sieht er ja nichts. Spiegel beeindrucken ihn übrigens noch nicht.
Gefüttert wird Tim 6 bis 8 Mal am Tag, was jedesmal ca. 30 Minuten dauert. Diese Fütterungsphasen erschweren eine vernünftige Tagesplanung, da der Abstand zwischen ihnen zwischen 2 und 6 Stunden variiert. Es muss natürlich alles stehen und liegen gelassen werden, wenn der Hunger kommt. Tim läßt sich nämlich mit Sätzen wie "Noch 10 Minuten", nicht beruhigen. Nicht unterbrechbare Tätigkeiten, z.B. duschen, sind deshalb in der Regel nur in den Ruhephasen nach dem Essen möglich. Oder wenn der Partner da ist.
Diese Woche war Tim bei der U3. In den ersten 6 Wochen ist er 7 cm gewachsen (jetzt 60 cm) und hat 1,1 kg zugelegt (jetzt 5,6 kg). Damit hat er Amy bald eingeholt. Zumindest körperlich. Geistig, glaube ich, ist Amy noch fitter. Aber das ist schwer zu messen.
Später heute stelle ich neue Bilder online.
Vor allem möchte ich mit ein paar Vorurteilen aufräumen. Wobei es natürlich sein, dass Tim einfach nur von der Norm abweicht.
"Babys lernen jeden Tag etwas Neues". Innerlich mag das stimmen, nach außen ist das nicht sichtbar. Ich würde eher sagen, dass er jede Woche etwas neues lernt: Letzte Woche Zunge rausstrecken, diese Woche lächeln. Jetzt arbeitet er daran, den Kopf zu heben.
"Baby schlafen den ganzen Tag". Selbst wenn man die Spaziergehphasen auch als Schlaf zählt: Tim kommt nur auf 8 bis 10 Stunden pro Tag. Also nur etwas mehr als ein Erwachsener. Und natürlich schläft er die nicht am Stück, sondern in Blöcken von 0,5 bis 4 Stunden. Wir teilen es nachts so auf, dass Tinka von 0 bis 6 Uhr Dienst hat und in dieser Zeit meist 4 Stunden schlafen kann. Danach übernehme ich ihn. Da Tim in aller Regel ab ca. 5 Uhr wach ist und dann erst gegen Mittag wieder einschläft, komme ich über die 6 Stunden schlaf eher selten hinaus. Übrigens auch am Wochenende. Wir kommen damit ganz gut hin. Ich frage mich, wie Alleinerziehende das schaffen.
"Babys brauchen Ruhe". Wenn Besuch da ist, will Tim dabei sein. Dann ist er ruhig. Schiebt man ihn ins Schlafzimmer ab, schreit er los. Er interessiert sich übrigens vor allem für optische Reize. Wann immer er kann, starrt er intensiv durch die Gegend. Er mag z.b. nicht mit dem Gesicht nach unten auf meinem Bauch liegen. Dann sieht er ja nichts. Spiegel beeindrucken ihn übrigens noch nicht.
Gefüttert wird Tim 6 bis 8 Mal am Tag, was jedesmal ca. 30 Minuten dauert. Diese Fütterungsphasen erschweren eine vernünftige Tagesplanung, da der Abstand zwischen ihnen zwischen 2 und 6 Stunden variiert. Es muss natürlich alles stehen und liegen gelassen werden, wenn der Hunger kommt. Tim läßt sich nämlich mit Sätzen wie "Noch 10 Minuten", nicht beruhigen. Nicht unterbrechbare Tätigkeiten, z.B. duschen, sind deshalb in der Regel nur in den Ruhephasen nach dem Essen möglich. Oder wenn der Partner da ist.
Diese Woche war Tim bei der U3. In den ersten 6 Wochen ist er 7 cm gewachsen (jetzt 60 cm) und hat 1,1 kg zugelegt (jetzt 5,6 kg). Damit hat er Amy bald eingeholt. Zumindest körperlich. Geistig, glaube ich, ist Amy noch fitter. Aber das ist schwer zu messen.
Später heute stelle ich neue Bilder online.
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Familie
Donnerstag, 23. April 2009
Projekt: Lieblingsbands
Parallel zu meinem langjährigen Projekt, eine Liste meiner All-time-Lieblingslieder und Alben zu erstellen, welches ich hoffentlich in diesem Winter, in meiner Elternzeit, abschließen werde, starte ich diese Woche das Nachfolgeprojekt zu meinem Projekt: Anti-Mainstream. In selbigen hatte ich im Herbst 2007 bewußt nur Musik unbekannterer Bands gehört, um meine Mainstream-Wertung bei Last.fm zu senken. Das Ergebnis, meist um die 19%, könnt ihr ja jede Woche aktualisiert in der rechten Spalte dieses Blog verfolgen.
Nach über zwei Jahren des “Scrobbelns”, also der statistischen Auswertung meiner Musikhörgewohnheiten durch Last.fm, hat sch jetzt das Bild ergeben, das viele meine Lieblingsband nicht in meinen Top 20 am meisten gehörten Bands auftauchen. Das liegt einfach daran, dass ich immer mehr aktuelle Musik als Klassiker höre. Ganz oben stehen also Bands, die bei mir in den letzten 2 Jahre besonders angesagt waren. Meine Alltime Favorites stehen weiter unten.
Daher starte ich jetzt das Projekt: Lieblingsband. Ich habe mir eine 400 Titel umfassende Playlist mit Tracks meiner Libelingsbands aller Zeiten zusammengestellt, die bisher unterrepräsentiert waren: Green Day, Offspring, Nirvana, Mad Caddies, System Of A Down, Weezer, Maximo Park etc. Diese höre ich jetzt möglichst viel zwischen den aktuellen Sachen. Ziel ist es, diese Bands in den Top 20 anzusiedeln. So stehen sie zwar oben in der Liste, beeinflussen aber meine Mainstream-Wertung nicht, da dafür nur die Top 10 herangezogen werden.
Einige andere Alltime Favorites sind allerdings schon in den Top 20: Lagwagon, Dropkick Murphys, Foo Fighters, Metallica, Millencolin.
Nach über zwei Jahren des “Scrobbelns”, also der statistischen Auswertung meiner Musikhörgewohnheiten durch Last.fm, hat sch jetzt das Bild ergeben, das viele meine Lieblingsband nicht in meinen Top 20 am meisten gehörten Bands auftauchen. Das liegt einfach daran, dass ich immer mehr aktuelle Musik als Klassiker höre. Ganz oben stehen also Bands, die bei mir in den letzten 2 Jahre besonders angesagt waren. Meine Alltime Favorites stehen weiter unten.
Daher starte ich jetzt das Projekt: Lieblingsband. Ich habe mir eine 400 Titel umfassende Playlist mit Tracks meiner Libelingsbands aller Zeiten zusammengestellt, die bisher unterrepräsentiert waren: Green Day, Offspring, Nirvana, Mad Caddies, System Of A Down, Weezer, Maximo Park etc. Diese höre ich jetzt möglichst viel zwischen den aktuellen Sachen. Ziel ist es, diese Bands in den Top 20 anzusiedeln. So stehen sie zwar oben in der Liste, beeinflussen aber meine Mainstream-Wertung nicht, da dafür nur die Top 10 herangezogen werden.
Einige andere Alltime Favorites sind allerdings schon in den Top 20: Lagwagon, Dropkick Murphys, Foo Fighters, Metallica, Millencolin.
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Musik,
Projekt Anti-Mainstream
Mittwoch, 22. April 2009
Punk News
Große Ankündigungen: Am 15.5. kommt ein neues Green Day Album (“21st Century Breakdown”). Die erste Single “Know Your Enemy” ist schonmal ganz gut. Klingt sehr nach American Idiot. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir einen neues Sound wünsche oder nicht. Mal sehen, wie mir das Album insgesamt gefällt.
Am 29.5. geht’s dann weiter mit “Let the Dominos fall”, dem neuen Rancid Album. Auch hier klingt die Vorabsingle “Last one to die” sehr nach dem letzten Album “Indestructable”.
Kurz nach den Release Dates gibt’s dann hier detailierte Reviews.
NoFX haben ebenfalls eine Vorabsingle zu ihrem neuen Album “Coaster” veröffenlicht: “Creeping out Sara”. Eine dreimninütige Beleidung von Tegan & Sara, zwei Songwriter Schwestern aus Canada. In Text heißt es, dass er die beiden auf einem Festival in Deutschand getroffen hat. Das war das Hurricane 2008, auf dem beide am selben Tag (Samstag?) spielten. Schon dort hatte er über die beiden hergezogen. Ich hatte in meinem Hurricane 2008 Review ja auch geschrieben, dass ich Fat Mike mittlerweile zu einem arroganten und selbstherrlichen Arschloch geworden ist. Diese neue Single untermauert das wieder genauso wie das letzte Interview in der Visions von Anfang 2008. NoFX machen immer noch tolle Musik, aber als Person ist Fa Mike bei mit unten durch.
Am 29.5. geht’s dann weiter mit “Let the Dominos fall”, dem neuen Rancid Album. Auch hier klingt die Vorabsingle “Last one to die” sehr nach dem letzten Album “Indestructable”.
Kurz nach den Release Dates gibt’s dann hier detailierte Reviews.
NoFX haben ebenfalls eine Vorabsingle zu ihrem neuen Album “Coaster” veröffenlicht: “Creeping out Sara”. Eine dreimninütige Beleidung von Tegan & Sara, zwei Songwriter Schwestern aus Canada. In Text heißt es, dass er die beiden auf einem Festival in Deutschand getroffen hat. Das war das Hurricane 2008, auf dem beide am selben Tag (Samstag?) spielten. Schon dort hatte er über die beiden hergezogen. Ich hatte in meinem Hurricane 2008 Review ja auch geschrieben, dass ich Fat Mike mittlerweile zu einem arroganten und selbstherrlichen Arschloch geworden ist. Diese neue Single untermauert das wieder genauso wie das letzte Interview in der Visions von Anfang 2008. NoFX machen immer noch tolle Musik, aber als Person ist Fa Mike bei mit unten durch.
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Musik
Samstag, 18. April 2009
WoW Patch 3.1
Diese Woche wurde der World of Warcraft Patch 3.1 eingespielt. Richtig viel probieren konnte ich nicht, aber was ich bisher gesehen habe gefällt mir sehr gut. Das wichtigste: Man kann zwei verschiedene Talentverteilungen haben, zwischen denen man jederzeit wechseln kann. Iphigenie kann jetzt flexibel zwischen Heilig und Schatten wechseln. Früher habe ich immer gedacht, es ist ja gar nicht so müssig, als Holy zu questen oder zu farmen. Jetzt, da ich den direkten Vergleich habe, merke ich, wieviel Zeit ich hätte sparen können!
Von solchen Erfolgen beflügelt, habe ich auch gleich mal versucht, welche Instanzen ich als Shadow solo schaffe. Erster Versuch: Managruft heroisch. Eine Stufe 70 Instanz. Die erste Gruppe (2 Leute) habe ich geschafft. Die zweite 2er Gruppe schon nicht mehr. Zugegebenermaßen bin ich die Sache aber auch falsch angegangen: Keine Gedankenkontrolle. Das versuche ich also ein andermal nochmal.
Zweiter Versuch: HDZ2 normal. Das lief ganz gut. Bis zum zweiten Boss habe ich es geschafft. Das war aber auch eine schlechte Wahl, da man das Tempo nicht selbst bestimmen kann, sondern permanent Gegner kommen. Ich finde aber bestimmt noch eine 70er Ini, die schaffe.
Die neue Schlachtzugsinstanz Ulduar konnte ich mir noch nicht ansehen. Kommt später.
Von solchen Erfolgen beflügelt, habe ich auch gleich mal versucht, welche Instanzen ich als Shadow solo schaffe. Erster Versuch: Managruft heroisch. Eine Stufe 70 Instanz. Die erste Gruppe (2 Leute) habe ich geschafft. Die zweite 2er Gruppe schon nicht mehr. Zugegebenermaßen bin ich die Sache aber auch falsch angegangen: Keine Gedankenkontrolle. Das versuche ich also ein andermal nochmal.
Zweiter Versuch: HDZ2 normal. Das lief ganz gut. Bis zum zweiten Boss habe ich es geschafft. Das war aber auch eine schlechte Wahl, da man das Tempo nicht selbst bestimmen kann, sondern permanent Gegner kommen. Ich finde aber bestimmt noch eine 70er Ini, die schaffe.
Die neue Schlachtzugsinstanz Ulduar konnte ich mir noch nicht ansehen. Kommt später.
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WoW
Montag, 13. April 2009
Adsense Klickrate eingebrochen
Beim posten des Videos eben ist mit aufgefallen, dass es meine schönen Adsense Anzeigen (die Werbeblöcke in der rechten Spalte) überdeckt. Das könnt ein Grund sein, wieso meine Klickrate so stark eingebrochen ist. zu Höchstzeiten hatte ich mal 6% Klickrate, im Moment sind es nur noch 1,6%. Wenn man bedenkt, dass ich pro Klick ca. 35 Cent bekomme und im Monat 300 Besucher habe, geht mir da ganz schön viel Geld verloren. Dabei sind die Anzeigen doch so super kontextuell, Da müsste eigentlich alle meine Besucher draufklicken...
Update: Nur in einigen Browsern überdeckt das Video die rechte Spalte. Im Firefox 3 für Windows z.B. Im selben Browser auf dem Mac tut es das nicht. Komisch.
Update: Nur in einigen Browsern überdeckt das Video die rechte Spalte. Im Firefox 3 für Windows z.B. Im selben Browser auf dem Mac tut es das nicht. Komisch.
Coolest Drum Solo ever
Nicht zu verwechseln mit "Best Drum Solo ever". Eigentlich müsste es auch "Coldest Drum Solo ever" heißen.
Donnerstag, 9. April 2009
Hurricane Timetable online
Die Timetables zum Hurricane 2009 sind online!
Vorausgesetzt ich fahre hin, ist Samstag Abend für mich der interessanteste Teil: Nacheinander am Stück The Mars Volta, Pixies (die später, aber weniger lange als Mars Volta spielen dürfen), Social Distortion, Faith No More, Nick Cave. Und dazwischen noch Ben Harper. Das werde ich nicht durchhalten. Aber man kann auch nichts auslassen davon. Mars Volta werden wohl dran glauben müssen. Interessant am Samstag sind ansonsten noch Less Than Jake (obwohl die langsam langweilig werden), No Use for a Name, Ska-P und Frank Turner.
Der Freitag ist für mich recht lahm. Nichts worauf ich mich so richtig doll freue. Das erste was ich da sehen will sind die Editors um 19:45. Karamelo Santo, Moby, Franz Ferdinand, King of Leon und Kraftwerk werde ich mich auch ansehen. Aber sind halt alles nicht meine Lieblinge.
Das Brand New am Sonntag schon um 14:50 spielen müssen ist sehr schade. Die wirken nur im Dunkeln :-(. Auf Gaslight Anthem, Anti-Flag und Keane freue ich mich an dem Tag noch. Aus langeweile ansehen werde ich mir wohl auch Fettes Brot und die Ärzte. Nine Inch Nails muss ich nicht haben. Daher leider kein wirklich stimmungsvolles Ende.
Fazit: Samstag Abend ist eine Bombe, der Rest so lala. Andere Meinungeb? Discuss!
Vorausgesetzt ich fahre hin, ist Samstag Abend für mich der interessanteste Teil: Nacheinander am Stück The Mars Volta, Pixies (die später, aber weniger lange als Mars Volta spielen dürfen), Social Distortion, Faith No More, Nick Cave. Und dazwischen noch Ben Harper. Das werde ich nicht durchhalten. Aber man kann auch nichts auslassen davon. Mars Volta werden wohl dran glauben müssen. Interessant am Samstag sind ansonsten noch Less Than Jake (obwohl die langsam langweilig werden), No Use for a Name, Ska-P und Frank Turner.
Der Freitag ist für mich recht lahm. Nichts worauf ich mich so richtig doll freue. Das erste was ich da sehen will sind die Editors um 19:45. Karamelo Santo, Moby, Franz Ferdinand, King of Leon und Kraftwerk werde ich mich auch ansehen. Aber sind halt alles nicht meine Lieblinge.
Das Brand New am Sonntag schon um 14:50 spielen müssen ist sehr schade. Die wirken nur im Dunkeln :-(. Auf Gaslight Anthem, Anti-Flag und Keane freue ich mich an dem Tag noch. Aus langeweile ansehen werde ich mir wohl auch Fettes Brot und die Ärzte. Nine Inch Nails muss ich nicht haben. Daher leider kein wirklich stimmungsvolles Ende.
Fazit: Samstag Abend ist eine Bombe, der Rest so lala. Andere Meinungeb? Discuss!
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Hurricane 2009,
Musik
Winnenden Berichterstattung
Die Zeitschrift Werben & Verkaufen (kurz W&V) ist ein Branchenmagazin für die Medien- und Werbebranche. W&V Chefredakteur Jochen Kalke wohnt zufällig in Winnenden und hat auf der W&V Webseite seine Sichtweise auf die Art und Weise der Berichterstattung der Medien zum Amoklauf in Winnenden veröffentlicht. Er macht einige interessante Beobachtungen. Sehr lesenswert.
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Marketing
Dienstag, 7. April 2009
Ökonomische Optimierung von Tagesgerichten
Da ich um Tims Geburt herum einige Tage im Krankenhaus verbracht habe, habe ich dort auch Mehrfach in der Cafeteria zu Mittag gegessen. Es gab jeden Tag drei Tagesgerichte. Allerdings war meist schon um 12:30 eins oder gar zwei der Gerichte, meist die höherpreisigen, aus. Da habe ich doch sofort an schlechtes Management gedacht, und mir mal einige Gedanken gemacht, wie man solche Out-Of-Stock-Situationen vermeiden und den Tagesgewinn maximieren kann.
Das Grundproblem ist das sogenannte Paperboy-Problem: Ich brauche genau so viele Zeitungen (bzw. Essen) wie ich an diesem Tag absetzen kann. Was ich heute nicht loswerden, muss ich wegschmeißen, morgen ist es nichts mehr wert. Damit zählt jedes nicht verkaufte Essen sofort mit dem vollen Preis negativ in die Tagesbilanz.
Das Zusatzproblem im Fall von verschiedenen Tagesgerichten, wie man es in allen Mensen, Kantine, Cafeterien und vielen Restaurants mit Mittagstisch hat, ist, dass man nicht weiß, wie viele Portionen jedes einzelnen Gerichtes an einem bestimmten Tag benötigt werden. Dies wird in der Regel nach Erfahrunswerten der Köche geschätzt. Ich möchte dazu nun ein mathematisches Modell vorschlagen.
1. Beliebtheitsgewichte
Jeden Gericht, das angeboten werden könnte, sollte ein Beliebtheitswert zugeschrieben werden. Dieser muss zwischen 0 und 1 liegen. 0 bedeutet, niemand würde dieses Gericht jemals kaufen, 1 bedeutet jeder Kunde würde dieses Essen kaufen. Dabei wird jedes Gericht unabhängig voneinander bewertet. Es darf also auch mehrere Einsen geben und die Gesamtsumme darf weit über 1 liegen.
2. Normierung
Stehen die Gerichte für einen Tag fest, müssen ihre Gewichte so normiert werden, das ihre Summe 1 ergibt. Dazu teilt man jedes Einzelgewicht durch die Summe aller Einzelgewichte.
Beispiel: Unsere drei Tagesgerichte sind Fischsuppe (Beliebtheit 0,25), Nudelauflauf (0,5 ) und Hamburger (0,75). Die Summe der drei Gewichte ist 1,5. Die Einzelgewichte geteilt durch 1,5 ergeben 0,166, 0,333 und und 0,5. In der Summe ist dann 1,0.
3. Mulitplikation
Um die benötigte Stückzahl je Gericht zu ermitteln, multipliziert man das normierte Gewicht des Gerichtes mit der Anzahl der Gäste. Der Einfachheit halber nehmen wir, das jeden Tag die selbe Anzahl an Gäste kommt. Bei 100 Gästen benötigen wir (aufgerundet) 17 Fischsuppen, 34 Nudelaufläufe und 50 Hamburger.
4. Probleme
a. Ermittlung der Beliebtheitswerte. Hier sollten als Ausgangslösung die Erfahrungswerte der Köche verwendet werden. Danach können in einem iterativen Prozess die Werte angepasst werden, falls die Hochrechnungen des Modells zu schlechten Lösungen führen.
b. Stochastische Anzahl der Gäste. Die Anzahl der Gäste ist nicht jeden Tag gleich. Dies läßt sich jedoch mit einfachen stochastischen Modellen (siehe Warteschlangentheorie) und einem Puffer (z.B. immer 10% mehr planen) ausgleichen.
c. Homogene Gäste-Grundgesamtheit. Das Modell funktioniert nur, wenn die Grundgesamtheit der Gäste homogen ist. Wenn jeden Tag eine andere spezielle Subgruppe mit eigenen Präferenzen erscheint, scheitert das Modell.
d. Red Bus - Blue Bus. Das Modell hakt an einem prominenten marktforschungsproblem. Wenn ich zu meinem Hamburger (Beliebtheit 0,75) ein sehr ähnliches Produkt hinzufüge, z.B. einen Cheeseburger mit Beliebtheit 0,76), würde dies im Modell den Gesamtanteil von Hamburger plus Chesseburger erhöhen (alle Werte durch 2,26 teilen: 11% Fischsuppen, 22% Nudelauflauf, 66% Ham- und Cheeseburger, gegenüber 50% Hamburger). In der Realität werden die Cheeseburger jedoch ausschließlich die Hamburer kannibalisieren und den anderen beiden Gerichten keine Marktanteile abjagen.
5. Fazit:
Das vorgelegte Modell sollte zu weniger Out-Of-Stock, höheren Verkaufzahlen (besonders der teuren, beliebten Gerichte) und höherer Kundenzufriedenheit führen. Dies schlägt sich auch direkt in der Bilanz der Gaststätte nieder.
Das Grundproblem ist das sogenannte Paperboy-Problem: Ich brauche genau so viele Zeitungen (bzw. Essen) wie ich an diesem Tag absetzen kann. Was ich heute nicht loswerden, muss ich wegschmeißen, morgen ist es nichts mehr wert. Damit zählt jedes nicht verkaufte Essen sofort mit dem vollen Preis negativ in die Tagesbilanz.
Das Zusatzproblem im Fall von verschiedenen Tagesgerichten, wie man es in allen Mensen, Kantine, Cafeterien und vielen Restaurants mit Mittagstisch hat, ist, dass man nicht weiß, wie viele Portionen jedes einzelnen Gerichtes an einem bestimmten Tag benötigt werden. Dies wird in der Regel nach Erfahrunswerten der Köche geschätzt. Ich möchte dazu nun ein mathematisches Modell vorschlagen.
1. Beliebtheitsgewichte
Jeden Gericht, das angeboten werden könnte, sollte ein Beliebtheitswert zugeschrieben werden. Dieser muss zwischen 0 und 1 liegen. 0 bedeutet, niemand würde dieses Gericht jemals kaufen, 1 bedeutet jeder Kunde würde dieses Essen kaufen. Dabei wird jedes Gericht unabhängig voneinander bewertet. Es darf also auch mehrere Einsen geben und die Gesamtsumme darf weit über 1 liegen.
2. Normierung
Stehen die Gerichte für einen Tag fest, müssen ihre Gewichte so normiert werden, das ihre Summe 1 ergibt. Dazu teilt man jedes Einzelgewicht durch die Summe aller Einzelgewichte.
Beispiel: Unsere drei Tagesgerichte sind Fischsuppe (Beliebtheit 0,25), Nudelauflauf (0,5 ) und Hamburger (0,75). Die Summe der drei Gewichte ist 1,5. Die Einzelgewichte geteilt durch 1,5 ergeben 0,166, 0,333 und und 0,5. In der Summe ist dann 1,0.
3. Mulitplikation
Um die benötigte Stückzahl je Gericht zu ermitteln, multipliziert man das normierte Gewicht des Gerichtes mit der Anzahl der Gäste. Der Einfachheit halber nehmen wir, das jeden Tag die selbe Anzahl an Gäste kommt. Bei 100 Gästen benötigen wir (aufgerundet) 17 Fischsuppen, 34 Nudelaufläufe und 50 Hamburger.
4. Probleme
a. Ermittlung der Beliebtheitswerte. Hier sollten als Ausgangslösung die Erfahrungswerte der Köche verwendet werden. Danach können in einem iterativen Prozess die Werte angepasst werden, falls die Hochrechnungen des Modells zu schlechten Lösungen führen.
b. Stochastische Anzahl der Gäste. Die Anzahl der Gäste ist nicht jeden Tag gleich. Dies läßt sich jedoch mit einfachen stochastischen Modellen (siehe Warteschlangentheorie) und einem Puffer (z.B. immer 10% mehr planen) ausgleichen.
c. Homogene Gäste-Grundgesamtheit. Das Modell funktioniert nur, wenn die Grundgesamtheit der Gäste homogen ist. Wenn jeden Tag eine andere spezielle Subgruppe mit eigenen Präferenzen erscheint, scheitert das Modell.
d. Red Bus - Blue Bus. Das Modell hakt an einem prominenten marktforschungsproblem. Wenn ich zu meinem Hamburger (Beliebtheit 0,75) ein sehr ähnliches Produkt hinzufüge, z.B. einen Cheeseburger mit Beliebtheit 0,76), würde dies im Modell den Gesamtanteil von Hamburger plus Chesseburger erhöhen (alle Werte durch 2,26 teilen: 11% Fischsuppen, 22% Nudelauflauf, 66% Ham- und Cheeseburger, gegenüber 50% Hamburger). In der Realität werden die Cheeseburger jedoch ausschließlich die Hamburer kannibalisieren und den anderen beiden Gerichten keine Marktanteile abjagen.
5. Fazit:
Das vorgelegte Modell sollte zu weniger Out-Of-Stock, höheren Verkaufzahlen (besonders der teuren, beliebten Gerichte) und höherer Kundenzufriedenheit führen. Dies schlägt sich auch direkt in der Bilanz der Gaststätte nieder.
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Marketing
Donnerstag, 2. April 2009
Deutsche Bürokratie
Als ich Timmy im zarten Alter von 52 Stunden im Krankenhaus angemeldet habe, wollte die kaufmännische Angestellte seinen Hausarzt und seine Krankenversicherungsnummer wissen. Hatte ich natürlich nicht.
Natürlich meldete ich ihn einige Tage später bei der Krankenkasse an. Dort wollten sie wissen, ob er selbständig beruflich tätig und wies seine Rentenversicherungsnummer lautet. Die hatte ich natürlich auch nicht.
Immerhin hat Tim heute Post vom Bundeszentralamt für Steuern bekommen: seine persönliche Identifikationsnummer.
Dabei muss ich irgendwie an diese Bergwerkstollen bei Akte X denken, in denen Genmaterial und Akten über alle US Bürger gesammelt wurden.
Aber immerhin war das die erste, an Tim persönlich addressierte Post. Wir haben lange gegrübelt ob wir den Brief überhaupt öffnen dürfen. Denn ich bezweifele, dass er seine persönliche Identifikationsnummer in den nächsten 20 Jahren brauchen wird.
Natürlich meldete ich ihn einige Tage später bei der Krankenkasse an. Dort wollten sie wissen, ob er selbständig beruflich tätig und wies seine Rentenversicherungsnummer lautet. Die hatte ich natürlich auch nicht.
Immerhin hat Tim heute Post vom Bundeszentralamt für Steuern bekommen: seine persönliche Identifikationsnummer.
Dabei muss ich irgendwie an diese Bergwerkstollen bei Akte X denken, in denen Genmaterial und Akten über alle US Bürger gesammelt wurden.
Aber immerhin war das die erste, an Tim persönlich addressierte Post. Wir haben lange gegrübelt ob wir den Brief überhaupt öffnen dürfen. Denn ich bezweifele, dass er seine persönliche Identifikationsnummer in den nächsten 20 Jahren brauchen wird.
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