Dienstag, 27. Januar 2009

The Obameter

Barack Obama hat während seines Wahlkampfes 511 Wahlversprechen abgegeben. Das “Obameter” hat diese alle aufgelistet und überwacht jetzt, was mit ihnen passiert. Sortiert wird nach "gehalten", "Kompromiss", "nicht gehalten" und “stalled”, was wohl sowas wie “vom Kongress abgelehnt” heißt. Ich bin mal gespannt, wie das in ein paar Jahren aussieht.

Samstag, 24. Januar 2009

Vorbereitungen

Wir waren in den letzten 10 Tagen dreimal bei Ikea. Jetzt haben wir ein Kinderbett und eine Wickelkommode. Für den Wickeltischaufsatz mussten wir drei mal hin, weil er nie vorrätig war. Nach dem zweiten Mal erzählte man uns von der tollen Funktion auf der Ikea-Homepage, die Verfügbarkeit einzelner Produkte nachzusehen. Das ist wirklich eine super Funktion. Halbstündlich aktualisiert steht dort wirklich die Anzahl jedes einzelnen Artikels in jeder Filiale. Finde ich technisch sehr Interessant und zeigt, wie gut das Warenwirtschaftssystem dort funktioniert (demnach ist es wahrscheinlich nicht SAP). Das Gegenbeispiel dazu gabs heute bei Marktkauf. Ich kaufe drei Flaschen Fanta und eine Flasche Sprite. Die Kassierin scannt viermal Fanta ein. Ich frage sie, ob das nicht ihr Bestellsystem durcheinander bringt und jetzt zuviel Fanta und zuwenig Sprite neu bestellt wird. Sie meinte nur, dass das egal sei.

Ein weiteres Highlight bei Ikea: Kassen zum selberscannen und bezahlen. Nur Kartenzahlung, maximal 5 Artikel. Habe ich heute zum ersten Mal benutzt und das ist wirklich cool. Ürbigens ist Ikea Samstags Vormittags wirklich erträglich. Wird wohl erst gegen 12 voll.

Neben den Ikea-Möbeln haben wir für unseren Kleinen auch schon eine Wiege und diverse Kleidungsstücke von Verwandten bekommen. Als nächstes kümmern wir uns um einen Kinderwagen. Und am nächsten Wochenende machen wir einen Geburtsvorbereitungskurs.

Sonntag, 18. Januar 2009

Hirnforschung in der Werbung

Seit ca. einem halben Jahr dominiert die Hirnforschung die Marketingforschung (oder zumindest das, was man als Praktiker davon mitbekommt). Dabei wird über diverse Tomographen und sonstige medizinische Geräte die Verarbeitung von Informationen im Gehirn gemessen. So soll, besser als durch bisherige Verfahren, die Wirkung verschiedener Inhalte und Darstellungsweisen, zum Beispiel von Werbung (weil die Branche Geld für sowas hat) erforscht werden. Ziel ist es quasi, Werbung zu kreieren, die so sublimal psychologisch wirkt, dass wir gleich zum nächsten Supermarkt rennen, wenn wir sie sehen. Das beste Interview, dass ich bisher zu dem Thema gefunden habe, findet ihr hier.

Die Welt geht unter

Katy Perry kommt dieses Jahr zum Hurricane Festival! Ein Graus. Oder um Katharina zu zitieren "Jetzt ist der Hurricane endgültig kein Rockfestivala mehr". Ich habe übrigens neulich geträumt, dass ich zum Hurricane fahre und keine einzige Band sehe, sondern mich die ganze Zeit auf dem Campignplatz aufhalte. Quasi so wie Thorben 2001 beim Bizarre Festival (RIP).

Donnerstag, 15. Januar 2009

Google Office New York

Nicht nur in der Hautpsitz in Mountain View ist beeindruckend, auch die Außenstellen. Hier ein Video zum New Yorker Büro.
Ein Projektor, der aktuelle Suchanfragen auf den Fußboden projeziert. Ein Wand mit Legosteinen zum spielen. Die Aufteilung des Erdgeschosses ist Manhattan nachempfunden. Krass!

Mittwoch, 14. Januar 2009

Elektronische Musik

Wieder was, was nicht wirklich mein Geschmack ist, aber eine gewisse Coolness ausstrahlt. Außerdem ist es für diverse Stammleser interessant :-)
Laut Visions das erste elektronische Musikstück überhaupt. Ein New Yorker Duo (Schlagzeuger und der Sänger mit den Osszilatoren) von 1968. Silver Apples mit Oscillations.

Presseschau

Die Bunderegierung hat sich auf ihr Konjunkturpaket II geeinigt (kann sich eigentlich noch jemand ans Konjunkturpaket I erinnern?). Bild titelt "Was Ihnen jetzt zusteht". Die Hamburger Morgenpost ebenso "Wieviel bekomme ich ab?". Finde ich krass. Natürlich kommt es immer auf eine Balance zwischen den Extremen an, aber ich stehe doch näher an der Seite "Frag nicht was der Staat für dich tun kann, sondern frag was du für den Staat tun kannst"

Dienstag, 13. Januar 2009

Heinken Werbung

Hier zwei klasse Spots von Heineken:



Montag, 12. Januar 2009

Kate Mosh - 3 Tage Wach (Remix)

Hier ein Remix zu 3 Tage wach von Lützenkirchen. Gute finde ich beide Versionen nicht. Aber da ich eigenständige Remixe mag, haben sie sich eine Erwähnung hier verdient.

Samstag, 10. Januar 2009

Aufrüstung

Von meinem Weihnachtsgeld habe ich mir diese Woche einen 22" LCD Widescreen Monitor gekauft. Damit ist meine "Arbeitsplatz" zu Hause endlich voll durchgestylt: alles in schwarz.



Ich hatte mich noch nicht mal an die neue Auflösung gewöhnt, da wurde auf der Arbeit noch einer draufgesetzt. Alle Mitarbeiter bekamen diese Woche überraschend 24" Monitore auf ihre Tische gestellt. Um mit Word oder Excel zu arbeiten ist das genial. Ich kann zwei Dokumente in Originalgröße nebeneinander legen. Beim Browser und Outlook muss ich mich jetzt jedoch daran gewöhnen, sie nicht zu maximieren, Webseiten oder E-Mails werden sonst zu stark auseinandergezogen.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Falsches Targeting

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. 9 Parteien wohnen in unserem Altbau Bauhjahr 1904 im Besitz der städtische SAGA/GWG Wohnungsgesellschaft. In unserem Briefkasten lag heute eine Werbepostkarte für eine Dachsanierung. Das ist ganz klar falsches Targeting im Marketing. Niemand in diesem Haus trifft Entscheidungen über Dachsanierungen, wir Mieter haben nicht mal Mitspracherecht. Die Karten sind auch noch voll laminiert, also sogar teuer als Standartpapier. Da wurde ganz schon viel Geld für eine sinnlose Werbeaktion ausgegeben.

Passenderes Targeting für Marketingkampagnen, z.B. für den Bereich Home Improvement / DIY, gibt es bei wunderloop connect.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Eingestellte Zeitschriften 2008

Hier eine Liste aller Zeitschriften, die 2008 das letzte Mal erschienen sind. Die Älteste dabei: die “Revue”, die seit 1946 wöchtenlich erschien. Daneben erschüttert die Branche vor allem die Einstellung der Park Avenue.Lange überfällig finde ich die Einstellung der Matador. Es gab einfach zu viele Männermagazine. Die Matador startete ja als GQ / FHM / Maxim Klon und wechselte dann ins Playboy / Penthouse Lager. Beide Segmente sind aber, dank des rückläufigen Zeitschriftenkonsums der Zielgruppe, überbelegt, so dass eine Konsolidierung von mir lange erwartet wurde.Ähnlich sehe ich die Einstellung der beiden Pokermagazine. Ich habe subjektiv das Gefühl, dass der Pokerboom in Deutschland längst wieder abgeflaut ist. Außerdem war auch hier die die Zeilgruppe nicht grade erpicht auf Zeitschriften und Personenkult. Bücher und Internetseiten waren da sicher die profitableren Medien.

Montag, 5. Januar 2009

Frohes neues Jahr

So, Urlaub vorbei, jetzt wird wieder gebloggt.

Katharina und ich hatten fast 14 Tage Urlaub. Unser letzter Urlaub zu zweit quasi. Den haben wir auch sehr genossen. Neben netten Weihnachts- und Sylvesterfeiereien haben wir die meiste Zeit WoW gespielt. Heureka, Katharinas Jägerin, ist seit Samstag auch 80.
Ich habe eine 10er Raidgruppe, diesmal komplett aus meiner Gilde Die Alte Garde. Sonntags und Dienstags raiden wir und haben mittlerweile die ersten beiden Naxxramas-Flügel (Spinnen und Seuche) durch.

Freitag hatte ich einen Tage Urlaub vom Urlaub (Zitat Deichkind: "Männer brauchen Urlaub vom Urlaub") und war arbeiten. Das war der entspannteste Arbeitstag seit langem. Hat sich gelohnt, da nicht frei zu nehmen.

Um unser Noch-Arbeitszimmer stilvoller einzurichten, war ich grade bei Saturn und habe mir einen 22" Widescreen LCD Monitor gekauft. In schwarz, damit er farblich zu PC, Tastatur und Maus passt. Für das Vorhaben wurde ich von den Kollegen ausgelacht.