Donnerstag, 15. Dezember 2016

Neue CDs 2016

Da ich auch diese Rubrik habe schleifen lassen, jetzt der Rundumschlag aller meiner neuen CDs aus 2016. Es war ein schwacher Jahrgang. Ich habe mir mehr ältere CDs angeschafft als tatsächliche Neuerscheinungen. Hier nur die Neuerscheinungen:


Against Me - Shape Shift With Me
Mein Album des Jahres. Etwas überraschend, da ich Against Me nach dem schlechten Vorgängeralbum und mehreren Besetzungswechseln eigentlich schon abgeschrieben hatte. „333“ ist ein Überhit mit dem besten Refrain des Jahres! „Boyfriend“ ist auch super. Ein Lied nach den Bodyscannern an Flughäfen zu benennen, die ich fast jede Woche nutze, ist lustig: „ProVision L3“. Wobei der Hamburger Flughafen schon das neuere Modell „L3 ProVision 2“ hat.
Richtig gut sind weiterhin „Dead Rats“ mit einem System-Of-A-Down-mäßigen folklorisch angehauchten Gitarrenteil in der Mitte und einem epischen Finale.
Und dann wäre da noch die beindruckende walking Bassline, die versucht, dem Song „Rebecca“ davonzurennen. Kauftipp!

Frank Iero & The Patience - Parachutes
Überraschend gutes und frisches Soloalbum vom My Chemical Romance Gitarristen. Schnelle, dreckige Songs voller Verzweiflung. Also genau das, was auf den letzten beiden MCR Alben gefehlt hat. „Veins! Veins!! Veins!!!“ und „They Wanted Darkness…“ sind die besten Songs. Für MCR Fans zu empfehlen, ansonsten etwas speziell.

Thrice - To Be Everywhere Is To Be Nowhere
Sehr lahmes Album ohne schnellere Songs oder denkwürdige Parts. Nur ein wirklich guter Track: The Window. Schließt sich damit leider nahtlos an die vergangen beiden Alben an. Vielleicht sollte ich von Thrice nur noch Singles statt Alben kaufen.

Kvelertak - Nattesferd
Die Kritiken die ich hierzu gelesen habe, waren zwar durchweg positiv, aber ich kann dem Album nichts abgewinnen. Es fehlen die catchy Teile oder magischen Instrumentalparts, die man gerne noch mal hören möchte. Auch epische Duellen zwischen den 3 Gitarren, die mich auf „Meir“ begeistert haben, gibt es nicht mehr. Bester Song ist „Bronsegud“.

The Interrupters - Say It Out Loud
Das Debüt der Interrupters war fand ich schon großartig, insbesondere die Über-Single „Take Back The Power“. Das zweite Album ist erfreulicherweise genau so gut. Super Ska- und Street Punk zum mitsingen, pogen oder schnell Autofahren. Beste Songs sind „The Prosecutor“, „By My Side“, „Babylon“ und „On A Turntable“.

Montag, 12. Dezember 2016

Hamburg Marathon 2016

Da dieses Blog ja auch ein bisschen die Funktion einer Gedächtsnisstütze für mein siebartiges Gehirn erfüllt, hole ich hier noch ein paar wichtige Ereignisse aus 2016 auf.

Katharina war diesmal zum ersten Mal bei meiner Marathonstaffel dabei und hatte sichbar Spaß:


Komplettiert wurde unser Team durch Hannes und Jule. Nach 4:21 Stunden waren wir im Ziel. Ich lief als Zweiter 11,4 km in 1:11 Stunden. Katharina lief die 5,4 km in 39 Minuten.


Dinge mit Gesicht

Eine traurige Lore und eine fröhliche Lore:



Dienstag, 15. November 2016

Donnerstag, 13. Oktober 2016

I still buy CDs

Heute habe ich versucht CDs von Alternative Bands abseits von Amazon zu kaufen. Ich habe alle alten Mailorder ausprobiert, bei denen ich vor 10 bis 20 Jahren regelmäßig bestellt habe: EMP, Lost & Found, Flight13.

Das Ergebnis: Lost & Found haben überhaupt nichts, Flight13 hat das meiste, Amazon hat alles. Interessanterweise sind CDs bei Flight13 allerdings in der Regel günstiger als bei Amazon. Dort gibt es vieles nur über Spezial-Import-Händler, die 35 bis 70€ sehen wollen, während sie bei Flight13 direkt für 14€ zu haben sind.

Natürlich habe ich meine Bestellung für The Interrupters, Baroness, Calexico, Blumentopf, Descendents, Schmutzki und Against Me! dann komplett bei Flight13 aufgegeben. Bei dem breiten und günstigen Angebot müssen sie unterstützt werden. Grade auch, weil diese Anbiter auszusterben drohen.

Samstag, 2. Juli 2016

Taufhochzeit in Markkleeberg

Meine Schwester Katrin, die bereits im Januar 2014 standesamtlich heiratete, feierte heute ich kirchliche Trauung, inklusive Taufe der zweiten Tochter Keri Pauline, in Markkleeberg. Es wurde viel gesungen.




Dienstag, 7. Juni 2016

Harburger Hafenlauf

Nach dem Erfolg beim letzten Mal mit drei Startern wollten wir dieses Jahr alle vier beim Harburger Hafenlauf starten. Katharina musste leider verletzungsbedingt doch noch aussetzen.

Wir drei Jungs konnten unsere Zeiten allesamt verbessern, obwohl es um die 25 Grad heiß war.

Emmett von 1:26 auf 1:15, womit er Dritter über 200m wurden.
Tim von 2:14 auf 2:06 über 400m.
Ich von 31:13 auf 30:44.


Vegas, baby

Ende Mai war ich auf einer meiner spektakulärsten Geschäftsreisen: in Las Vegas! Krux lud alle seine Kunden zu einer dreitägigen Konferenz in die Unterhaltungsmetropole schlechthin ein. 

Unser Hotel war das Aria. Eins der schicksten und teuersten Häuser der Stadt, aber immer noch sehr billig verglichen mit anderen Städten. In Vegas verdient man das Geld eben nicht über die Zimmerpreise.




Nur 130€ pro Nacht soll dieses opulente Zimmer im 22. Stock mit traumhafter Aussicht auf die Casinos und dahinter die Wüste und Berge gekostet haben.


Im Nightclub des Hotels, Jewel, feierten wir den Empfang am ersten Abend.


Diese Dekoration besteht komplett aus Schokolade. In Las Vegas ist wirklich alles größer und extremer als anderswo. Man merkt auch, dass sie einfach Platz haben. Ungewöhnlich für eine Großstadt, aber Las Vegas wurde auch erst vor gut 100 Jahren mitten in der Wüste gegründet.


Der Eingang zum Pokerraum des Casinos unseres Hotels, indem ich einige Stunden verbracht habe. Ingesamt habe ich in 6 verschiedenen Casinos gespielt: Poker, Roulette, Blackjack.

Ein Hotel, dass ich vorher gar nicht kannte: New York New York. Sehr imposant mit den Hochhäusern. Davor steht eine kleine Brooklyn Bridge und eine Freiheitsstatue in einem See. Innen drin gibt es nachgebauten Straßenschluchten.

Gearbeitet wurde natürlich auch. Hier ein Alibi-Bild unserer Konferenz. Tagsüber Vorträge, Abends Party mit Kunden, Nachts spielen. Die drei Tage waren aber auch genug, länger hält man das nicht durch.


Paris bei Tag und Nacht.



Die Fontänen vor dem Bellagio. Absolut empfehlenswert. Gibts aber auch bei Youtube.

Im Caesars Palace war ich natürlich auch. Auf dem Bild sieht man ganz gut die imposante Deko und den Himmel, der regelmäßig zwischen Tag und Nacht wechselt. Absolutes Highlight war auch die "Fall of Atlantis" Show, die zu jeder vollen Stunde an einem bestimmten Brunnen stattfindet.
Die Shoppingmall des Ceasars Palace ist größer als jedes Hamburger Einkaufzentrum. Dort gibt es auch T-Shirts "Did Ceasar live here"? 
Falls ich noch mal privat her komme, würde ich Ceasars Palace, Aria oder Excalibur als Hotels empfehlen.

Dienstag, 26. April 2016

Hurricane 2016

2014 war das Line-Up dünn, 2015 dann sogar so schwach, dass ich erstmals sein 2002 nicht hingefahren bin. Da das nicht nur ich so sah, war Hurricane 2015 nach langer Zeit mal wieder nicht ausverkauft. Daraus haben die Veranstalter von SKP Scorpio aber gelernt und fürs Hurricane 2016 ein richtig gutes Line-Up hervorgezaubert:

The Hives (!!!), Anti-Flag, Kvelertak, Dropkick Murphys, Flogging Molly, Maximo Park, Pennywise, Frank Turner, Bosse, Wanda, Herrenmagazin, Bloc Party, The Subways, Deichkind, The Offspring, Editors.
Wahnsinn!

Auch die Headliner Rammstein, Mumford & Sons sowie The Prodigy sind gute Publikumsmagneten.

Leider werde ich dieses Jahr trotzdem nicht hinfahren, da das Festival in Rekordgeschwindigkeit ausverkauft war, bevor meine Posse und ich uns organisiert hatten.

Montag, 25. April 2016

Schweiz

Heute war ich erstmals in der Schweiz, natürlich auf Geschäftsreise. Flug nach Zürich, Mietwagen nach Luzern, Unternehmenspräsentation und zurück.

Luzern war wirklich umwerfend. Aus dem völlig flachen Schleswig-Holstein stammend haben mich die Berge schon sehr beeindruckt. Über Luzern thront der 2600m hohe Pilatus. 
Die Stadt liegt am wirklich schönen Vierwaldstätter See, einige uralte, malerische, überdachte Brücken aus Holz oder Backstein führen am Rand darüber. Es gibt kleine Burgen, Türme und Fachwerkhäuser. 

An der Autobahn nach Zürich sieht man Siedlungen an steilen Hängen und klassische Hütten und Kapellen zwischen Schafherden.

Auch erwartungsgemäß: extrem hohe Preise. 5€ für eine 0,5 Liter Flasche Cola habe ich noch nirgends bezahlt.
Etwas gekniffen war ich im Meeting, als der Akku meines MacBooks zur Neuge ging und ich feststellte, dass die Schweiz eigene Stecker verwendet...

Gut zu wissen: Käsekuchen ist in der Schweiz keine Süßspeise und Törtchen heißen Törtli.